The Power of 3 in meiner Tierheilpraxis. Ein berührender Fall

Für die aktuelle Ausgabe des Magazins "Der Heilpraktiker) (03/21) wurde ich gebeten, einen Fallbericht zu schreiben. Das habe ich von Herzen gerne getan und möchte diesen mit Euch teilen...


Die magische Kraft der 3 - das sind in meinem Konzept IMMER eine gründliche Anamnese und Bioresonanz Behandlung, reinste ätherische Öle und je nach Fall "Säure Basenausgleich" oder wie hier, eine weitere Pflanzenseele mit Power - die Aloe Vera. Aber lest selbst..... Die erfolgreiche Symbiose aus Bioresonanz, ätherischen Ölen und Aloe vera in der Tierheilkunde In diesem Artikel stelle ich ein ganzheitliches Behandlungskonzept vor, mit dem ich in meiner Tierheilpraxis sehr gute Erfahrungen gesammelt habe. Ich nenne es „The Power of 3“. Grundlage ist immer eine Bioresonanz-Analyse (inkl. Meridian-Auswertung) mit entsprechende Balancierung. Hinzu kommen ausgewählte ätherische Öle in therapeutischer Qualität und ein dritter Baustein, die Heilpflanze Aloe vera. Meinen Patienten und deren Besitzern biete ich somit kraftvolle Unterstützung, ohne sie zu überfordern. Weder finanziell noch zeitlich. Die Menge der anzuschaffenden Mittel ist überschaubar, und alle sind gut in den Tagesablauf integrierbar. Bioresonanz In der Bioresonanz ist der energetische Zustand des Patienten die Grundlage für die Beurteilung seiner Gesundheit. Die lebendigen Prozesse in der Zelle, im Gewebe und in jedem Organ folgen physikalischen Prinzipien, die in spezifischen Schwingungsmustern resultieren. Diese körpereigenen Schwingungen können gemessen und analysiert werden. Ein Bioresonanzgerät nimmt über Elektroden die Energieflüsse im Körper wahr und definiert Störungen, die auf psychische oder physische Probleme hindeuten können. Die Analyse eröffnet mir als Therapeutin einen guten Überblick zum aktuellen „Status“ des Patienten. Durch gezielte Fragen an den Tierbesitzer kann ich die Ergebnisse in den richtigen Kontext bringen. Dies bildet die Basis für ein passendes und ausbalanciertes Therapiekonzept.


Ätherische Öle in therapeutischer Qualität Die „Pflanzenseelen“ bestehen aus verschiedensten Verbindungen, die in allen Pflanzenteilen enthalten sein können. So werden durch Destillation oder Pressung von Wurzeln, Blättern, Blüten, Samen oder Baumharzen hochkonzentrierte ätherische Öle gewonnen, die einen spezifischen Einfluss auf Körper, Geist und Seele haben. Bei fachgerechter Auswahl sind die wohlduftenden ätherischen Öle wahre Künstler, wenn es darum geht, den Organismus sanft zu harmonisieren. Oft sogar, ganz unbemerkt vom Besitzer, bei Mensch und Tier zur gleichen Zeit. Die Bioresonanz und die reinen ätherischen Öle ergänzen sich perfekt. In meiner therapeutischen Arbeit sind sie unabdingbar miteinander verwoben und ein ideales Team, um Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aloe vera Die Echte Aloe wird seit Jahrtausenden für ihr großes Spektrum herausragender Eigenschaften geschätzt. Die Pflanze enthält über 200 derzeit bekannte Wirkstoffe, u.a. Saponine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Einer der Hauptwirkstoffe ist Acemannan, das günstige Wirkungen auf das Immunsystem entfaltet. Aloe vera unterstützt den Körper vielerorts, v.a. Haut und Schleimhäute profitieren von ihrer sanften und dennoch starken Qualität. Wie diese „3 Musketiere“ ihren Teil zur Genesung beitragen, möchte ich anhand eines Praxisfalls näher erläutern: Bei der Hündin handelt es sich um eine eine Golden-Retriever-Hündin aus dem europäischen Ausland. Über ihre Vergangenheit ist nur wenig bekannt, nur, dass sie als eine von vielen Hündinnen eines Vermehrers gehalten wurde, wobei auch die Umstände ihrer Haltung im Dunkeln liegen.

Anamnese Als Gründe für den Behandlungswunsch werden mir von den Besitzern eine immer wiederkehrende Blasenentzündung mit Grieß und Blut im Urin sowie Durchfälle in unregelmäßigen Abständen genannt. Eine kleine „Sammlung“ an Behandlungen hat die Hündin bereits hinter sich gebracht. Jede Maßnahme und jedes Mittel hat temporär Erfolge und Verbesserungen für die Hündin gebracht. Aber dann nässt sie sich immer wieder ein, teilweise sogar, ohne es zu bemerken. Seitdem trägt sie nachts eine Windel. Die körperliche Untersuchung ergibt einen stark geröteten Vaginalbereich mit sehr wunden, teilweise offenen Stellen. Während des Ersttermins verschaffe ich mir einen Überblick darüber, wie der Hund ernährt wird, wie sie im vorhandenen Rudel (mehrere Hündinnen) agiert und wie sie mit ihren Menschen interagiert. Diese Informationen sind für mich eine wesentliche Grundlage für die anschließende Bioresonanz-Testung. Niere und Blase aus Sicht der TCM Das Bioresonanz-System, mit dem ich arbeite, ist für mich ein wertvoller Begleiter, weil ich mit ihm nicht nur einen „westlichen“ Blick auf die Organe und deren Energieniveau werfen kann, sondern auch Informationen über die aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bekannten Meridiane erhalte. Diese Kombination ist wichtig, um die Behandlung in die richtige Richtung zu lenken. In dieser Therapie spielt die Niere eine elementare Rolle. Nicht nur als das Organ, das für die Themen Entgiftung, Reinigung, Ausleitung und Harnausscheidung Bedeutung hat. In der TCM ist sie, ebenso wie die Blase, dem Element Wasser zugeordnet und hat eine enorme Bedeutung als Speicherort unserer Lebensenergie (Essenz). Die TCM unterscheidet zwischen Vorhimmelsessenz und Nachhimmelsessenz. Erstere bezeichnet die Energie, die vorhanden ist, wenn ein Lebewesen gezeugt wird. Sie ist unveränderlich, d.h. wir haben im Verlauf unseres Lebens keinerlei Einfluss auf diese Essenz; wenn sie verbraucht ist, ist das Leben zu Ende. Die Nachhimmelsessenz ist der Teil unserer Lebensenergie, auf den wir selbst Einfluss nehmen können, z.B. durch gute Ernährung, Bewegung, positive Gedanken und all das, was gut tut und stärkt. Wenn ich weiß, wie wichtig die Vorhimmelsessenz für das weitere Leben eines jeden Wesens ist, erscheint es mir plausibel, warum der Funktionskreis Wasser betroffen ist. Die Herkunft Die Zeugung erfolgte unter Zwang, ich gehe sogar so weit und nenne es Vergewaltigung (was heute bei vielen Rassehunden die „übliche“ Art und Weise ist). Auch die Haltungsbedingungen von Vermehrerhunden, dunkle Verschläge, übereinandergestapelte Gitterkäfige sowie keine Form von Zuwendung vermitteln eine ganz bestimmte Grundqualität, in der diese Tiere ihr Leben fristen: Furcht, dauernder Stress und Schmerz. Die Niere und ihre Emotion Das Gefühl, das zur Niere gehört, ist die Angst. Sie ist überlebenswichtig, wenn es um die Entscheidung geht, zu kämpfen oder zu flüchten. Gibt es jedoch keine Wahlmöglichkeit, schlägt sich das irgendwann in den Organen, u.a. im Urogenitaltrakt, nieder. Eine geschwächte Nieren-Energie liegt fast immer vor, wenn sich ein Lebewesen nie richtig von einer Krankheit erholen kann, wenn kein Raum für Regeneration bleibt. Alles, was „an die Nieren geht“ oder „auf die Blase schlägt“, hat auch einen Bezug zu den Nebennieren, die auf hormoneller Ebene einen Bezug zum Immunsystem hat. Wenn Infekte immer wiederkehren, ist es sinnvoll, auch die Nebennieren zu untersuchen und in die Überlegungen einzubeziehen. Bioresonanz-Test Die erste BioresonanzAnalyse bestätigt die vermutete Störung im Nieren- und Blasenmeridian. Wir finden auch eine bakterielle Fehlbesiedelung im Darm- und Vaginalbereich, eine Schwäche des Blasenmuskels, Übersäuerung des gesamten Organismus sowie ein hormonelles Ungleichgewicht. Letzteres zeigt sich u.a. daran, dass sich die Hündin ab und zu reaktionslos von einem „Gast-Rüden“ besteigen lässt, der tagsüber im Rudel integriert ist. Das Bioresonanz-System liefert mir neben der Analyse auch Vorschläge für Behandlungsansätze. Ich unterstütze Organe und Meridiane gezielt auf energetischer Ebene, teste auch für die Therapie geeignete Mittel aus (z.B. ätherische Öle in therapeutischer Qualität, Vitalpilze, Blütenessenzen, Heilpflanzen). Über die CQM (Chinesische Quantum Methode) lassen sich zudem Störfaktoren enttarnen und lösen. Ätherische Öle in therapeutischer Qualität Anhand der Ergebnisse aus der Bioresonanz-Testung erarbeite ich gemeinsam mit den Haltern einen Behandlungsplan. So sollen der Hündin mehrmals täglich Tröpfchen verabreicht werden, die mit Ölen in therapeutischer Qualität – hier Lavendel und Weihrauch – angereichert sind. Zusätzlich soll die Besitzerin täglich den Akupunkturpunkt Ni1 stärken (Sitz der Essenz, an der Hinterpfote gleich hinter dem Ballen), indem sie dort 1 Tropfen Lavendelöl einmassiert. Lavendel (Lavendula angustifolia) hat einen balancierenden Effekt, der Geist und Körper beruhigt. Er schafft ein Gefühl von Ruhe und hilft gegen nervöse Spannungen. Weihrauch (Boswellia carterii) vermittelt Entspannung und Ruhe. Sein erhebender Duft fördert Erdung und Verbundenheit. Die Öle unterstützen durch ihre jeweiligen Eigenschaften die Bioresonanz, damit auch sie auf mehreren Ebenen wirken kann. Hinweis: Wichtig im Zusammenhang mit den Ölen ist, dass ich nur mit den hochreinen ätherischen Ölen der Fa. YoungLiving arbeite. Von daher beruhen meine Erfahrungen ausschließlich auf dieser Qualität und der erwähnten Anwendung. Ergänzung durch Aloe vera Um die Mikrobiota zu regulieren und die Dysbakterie in den Griff zu bekommen, bekommt die Hündin täglich vor dem Futter eine kleine Portion Aloe-Saft. Zusätzlich wird der Saft genutzt, um den Vaginalbereich der Hündin zu „spülen“ (während des Bauchkraulens ein wenig zimmerwarmen Aloe-Saft hineintröpfeln, kurz einwirken lassen und den Rest mit einem Taschentuch aufnehmen). Da die Hündin ihrem Menschen voll vertraut, ist dies täglich möglich, ohne dass das Tier sich bedrängt fühlt. Auf diese Weise können wir die Aloe direkt in den entzündeten Bereichen arbeiten lassen. Über die Schleimhäute gelangen die Wirkstoffe in den Körper und können ihre Effekte entfalten.



Verlauf Diese „Power of 3“ – Bioresonanz (Analyse und Regulation), reine ätherische Öle und Aloe-vera-Saft – bringt schon nach kurzer Zeit ein schönes Ergebnis. Neben den positiven Veränderungen auf körperlicher Ebene lässt sich schnell beobachten, dass etwas in der Hündin vor sich geht. Schon nach der dritten Behandlung lässt sie sich nicht mehr vom „Gast-Rüden“ besteigen und zeigt ihm klar, dass sein Verhalten nicht erwünscht ist. Nach 4 Monaten erhalte ich die Info, dass es der Hündin physisch und psychisch viel besser geht. Sie tröpfelt kaum noch, die Scheide ist komplett frei von Entzündungen, es gibt keine offene Stellen mehr. Und sie hat keinen Durchfall mehr, der Kot ist normal in Form und Farbe. Außerdem wirkt sie fröhlicher und kann sich im Rudel besser durchsetzen. Eine weitere Behandlung ist geplant. Damit wollen wir die Psyche der Hündin stärken, sodass die süße "Schnegge" noch mehr aus sich herauskommen kann, um ihre Zeit im Rudel und der Familie voll zu genießen.


Fazit Für mich als Tierheilpraktikerin und Verhaltensberaterin sind v.a. die Bioresonanz und die ätherischen Öle nicht mehr wegzudenken. Sie bilden die Basis für alle weiteren therapeutischen Maßnahmen in meiner Praxis. Die Öle werden zwar „nur“ begleitend als Wellness-Produkt eingesetzt, sie sind in ihrem Effekt jedoch so wertvoll, dass ich nicht darauf verzichten kann. Ähnlich wie die Bioresonanz schaffen sie es, auf subtile Weise Körper, Geist und Seele zu berühren und zu harmonisieren. Die Tiere reagieren so schnell und intuitiv auf diese Kombination und suchen sich sehr oft sogar selbst „ihre“ Öle aus. Das schafft jedes Mal Gänsehaut – bei mir und auch bei den Besitzern. Mit „The Power of 3“ fügen sich die Teile wie in einem Puzzle zu einem perfekten Bild zusammen und ergeben ein höchst individuelles und hocheffektives ganzheitliches Behandlungskonzept. Kerstin Hartwigsen Tierheilpraktikerin mit Schwerpunkten Bioresonanz, Akupunktur, Aromatherapie, Mykotherapie und Blutegeltherapie www.tierheilpraxis.pet hartwigsen@t-online.de

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