Hundesnacks - 100% reines Fleisch....

"besonders artgerechter Belohnungssnack bestehend aus 96% Hühnerfleisch. Mit viel Fleisch und weiteren Bestandteilen vom Beutetier, 100 % Huhn"

Das klingt sehr lecker und vielversprechend, oder? Wir alle, ich eingeschlossen, wollen für unsere Hunde das Beste. Deswegen suchen wir lange nach gutem Futter ohne merkwürdige Zusätze, aber auch gute Snacks sollen es sein. Ganz oft passen die "Marketing-Aussagen", wie ich sie nenne", nicht in meine Wünsche an die Snacks oder Futtermittel. Und schaut man in die Tiefe, nämlich in die sog. analystischen Bestandteile, kann man oft so etwas finden: "96% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (100 % Huhn), pflanzliche Nebenerzeugnisse, Kräuter, Mineralstoffe" Dieser Snack ist nicht schlecht, oder nicht der schlechteste den ich bisher gesehen habe. Worauf ich Euer Adlerauge aufmerksam machen möchte, sind 3 extrem wichtige Dinge: 1. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse - hier ist nicht sauber deklariert, welches Fleisch und welche tierischen Nebenerzeugnisse enthalten sind. Das kann ich persönlich schon mal nicht leiden.

Denn wir nix zu verbergen hat, gibt alles an, oder etwas nicht !?!?


Tierische Nebenerzeugnisse können alles sein was unserem Hund nicht gerade schadet. U.a. auch Schnäbel, Krallen, Federn, Hufe, Klauen etc....

2. pflanzliche Nebenerzeugnisse - auch hier wieder nicht angegeben was genau enthalten ist. Was kann das alles sein? Evtl. Stoffe, Bestandteile die mein Hund nicht bekommen darf aufgrund von Unverträglichkeiten, Allergien oder bestehenden Entzündungen im Körper?!? Wir wissen es nicht und können es nicht sauber nachvollziehen.


3. Kräuter = Phyto - Phytotherapie hat nicht ohne Grund das Wort "Therapie" mit enthalten. Wenn also unser Hundefutter, die Hundesnacks und weiß der Teufel was noch alles mit den Kräutern angereichert ist..... Was passiert im Körper?!?


Wenns doof läuft, reagiert der Körper nicht mehr auf die Kräuter die an sich für Leber, Niere und Co. unterstützend wirken sollen und ich kann bei diesem Tier NIE mehr Kräuter als Therapie Option nutzen.Denn der Körper kennt das alles schon und reagiert nicht mehr darauf.


Es gibt aber noch (leider) die Option "wenn's ganz doof läuft" und die sieht dann so aus, dass der Körper bzw. die Organe,die an sich durch die Kräuter gestärkt und unterstützt werden sollen, eine Schaden davon tragen.


Ein Senior-Hund dessen Organe eh schon schlechter arbeiten, braucht von Zeit zu Zeit z.B. bei der gesunden Nierenfunktion unterstützung. Die Niere freut die Hilfe und sie kann wieder besser ihre Aufgabe erledigen. Bekommt sie aber immer und immer wieder die Kräuter, kann sich das ins Gegenteil verändern. Die Niere wird permanant gefordert und am Ende überlastet. Damit kann sie nicht mehr gescheit arbeiten, den Körper nicht mehr filtern und von Giften befreien und Deinem Hund geht's schlecht und schlechter....


Deswegen meine Bitte an Dich: wähle weise! Schau Dir das Hundefutter und die Leckerlies genau an. Sobald nicht alle Bestandteile sauber und transparent aufgeschrieben auf dem Etikett sehen, zurück ins Regal. Wolle mer net :)

Ebenso bei Getreide, Kräutern und anderen nur für die Werbung gut klingenden "Füllstoffe". Zurück ins Regal und nach einer guten, wirklich natürlichen Alternative schauen....


Dann sind die Chancen im normal Fall sehr groß, dass Du Deinen Hund eine schöne, lange Zeit bei Dir haben darfst....


In diesem Sinne...Adlerauge oder Holzauge :) sei wachsam.... und bei Fragen, lieber einmal mehr fragen, als irgendetwas unsinniges, krankmachendes auf Dauer in Deinen Hund stopfen....


Alles Liebe - Kerstin und ihre 7 Zwerge :)




6 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Podcast

Bioresonanz und ätherische Öle Die Bioresonanz gibt mir 3 verschiedene Blickweisen: die deutsche Sichtweise, die Sicht der TCM und die Sicht bzw. das Energieniveau der Chakren. Alle 3 zielen dara

Stressresistenz füttern?

Pferde und Stress Sensible Pferde leiden oft still Stress schadet der Gesundheit. Beim Menschen weiß man das schon lange. Für viele überraschend: Auch Pferde leiden immer häufiger an stressbedingten